FAQ

CGM ELVI (elektronische Videosprechstunde) ist eine Software für Videosprechstunden. Mit HD-Video und Dateiübertragung in Echtzeit kann CGM ELVI in vielen verschiedenen Bereichen und Situationen eingesetzt werden.

In seiner Praxis bemerkte der Chirurg Dr. Beckmann, dass lange Anfahrten und Wartezeiten für kurze Routinekontrollen oftmals viel zu aufwändig sind. Wenn man doch bloß eine Videosprechstunde durchführen könnte! Weil keine zufriedenstellende Anwendung erhältlich war, beschloss er selbst eine zu entwickeln.

Die rasche Alterung der Gesellschaft stellt unser Gesundheitswesen auf die Probe. Immer mehr Leistungen werden nachgefragt, gleichzeitig steigt das Defizit an Fachkräften. Tausende Ärzte und Pflegekräfte fehlen, in den kommenden Jahren werden es noch mehr.

CGM ELVI ist ein Werkzeug mit dem Ärzte effektiv arbeiten und können. Die Fernkommunikation überbrückt außerdem jede Entfernung. Davon profitieren insbesondere ländliche Regionen, die vom demografischen Wandel sowie vom Fachkräftemangel besonders hart getroffen werden.

 

Patienten können sich die CGM ELVI App im Google Play und im ITunes Store für Ihr Smartphone herunterladen.

Das Gesundheitswesen ist – mit gutem Grund – ein stark regulierter Bereich. Zahlreiche Gesetze betreffen den Einsatz telemedizinischer Produkte, maßgebliche Richtlinie ist aber eine Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Beide Verbände haben gemäß § 291g Abs. 4 SGB V eine Übereinkunft getroffen, die für alle Anbieter, so auch für CGM ELVI, verbindlich ist.

CGM ELVI läuft als Web-App im Browser. Für Sie bedeutet das: Kein Download, keine Installation, keine Probleme. Der Zugang zur CGM ELVI erfolgt per Login.

Für die CGM ELVI Videosprechstunde über:  elvi.de/visite .

Für die CGM ELVI Videoberatung über: elvi.de/beratung .

Zum Betrieb reicht ein Laptop, Tablet oder Smartphone mit Internetverbindung. Sollte ein Internetanschluss auf dem mobilen Gerät nicht verfügbar sein, funktioniert CGM ELVI auch im Mobilfunknetz (Voraussetzung ist LTE). Wichtig ist außerdem, dass das Gerät über ein Mikrofon, eine funktionierende Webcam oder eine integrierte Kamera verfügt.

Wir empfehlen eine externe USB-Kamera, weil diese oftmals höherwertige Bilder ermöglichen und flexibler eingesetzt werden können als die integrierten Kameras. Grundsätzlich funktioniert CGM ELVI aber auch mit der Kamera Ihres Laptops, Tablets oder Smartphones.

Nein. Die Hauptsache ist, dass eine gut funktionierende Internetverbindung besteht. CGM ELVI funktioniert bei Smartphones beispielsweise auch über das mobile Netz der Mobilfunkanbieter (LTE). Bei Laptops und PCs kann eine Verbindung auch via LAN hergestellt werden. Eine Internetverbindung per WLAN ist also nicht zwingend erforderlich.

CGM ELVI verbindet die Teilnehmer der Videosprechstunde über eine sogenannte Peer-to-Peer-Verbindung. Das bedeutet, der Kommunikationskanal besteht nur direkt zwischen den Teilnehmern. Der Gesprächsinhalt wird dabei nicht auf einem fremden Server gespeichert. Mit diesem Verfahren kann CGM ELVI hohen Sicherheitsstandards gerecht werden und sie können sorgenfrei kommunizieren.

Die CGM ELVI Server sind in Deutschland angesiedelt. Für das eigentliche Gespräch wird aber eine Peer-to-Peer-Verbindung aufgebaut. Das heißt eine Verbindung besteht dann nur direkt zwischen den Teilnehmern – ohne Umweg und Zwischenspeicherung auf einem fremden Server. Die Server dienen ausschließlich dem Aufbau der Verbindung.

Das technische Maximum für die Anzahl an Teilnehmern für eine Videokonferenz liegt aktuell bei 5 Teilnehmern. Das zahlt sich besonders bei Falldiskussionen unter Spezialisten aus.

 

 

Natürlich. Eine Online-Visite kann den Besuch beim Arzt nicht vollständig ersetzen. Manche Behandlungen und Diagnosen können nicht einfach ohne Qualitätsverlust über das Internet geleistet werden. Deshalb kann es vorkommen, dass ein Arzt Sie nach einer Videosprechstunde zur Behandlung in die Praxis bittet.

 

Im Normalfall wird eine  Videosprechstunde in einem bestehenden Verhältnis eingesetzt. Arzt und Patient kennen sich also bereits. Eine Ausnahme ist der Einsatz von CGM ELVI im Notfall. Wenn ein Arzt möglichst schnell erreicht werden muss, treten andere Bedenken in den Hintergrund.

 

Nein. Alle entstehenden Kosten für die Software trägt Ihr Arzt oder Ihre Krankenkasse. Für Patienten entstehen durch die Nutzung der CGM ELVI Software keine Mehrkosten.

Wir wissen, die Leistungserbringer des Gesundheitswesens können nicht einfach durch Online-Ärzte ersetzt werden. Deshalb ist CGM ELVI keine Konkurrenz gegen Ärzte, sondern ein Werkzeug mit dem Ärzte wirksamer arbeiten können. Unser Anliegen lautet, die Gesundheitsversorgung zugänglicher und effizienter zu machen. Wir wollen mit unserer Anwendung das Gesundheitssystem stärken, nicht ersetzen.

Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat eine Übersicht zur Vergütung von Videosprechstunden zusammengestellt. 

Abseits der Vergütung durch die Krankenkasse bietet CGM ELVI die Möglichkeit den Einsatz Ihrer Praxis-Ressourcen (Zeit, Personal, Räume) zu optimieren.

Durch wirksame Verlaufskontrollen aus der Ferne steigern Sie außerdem die Qualität Ihrer Behandlung. Generell können Sie mehr Hausbesuche durchführen, wenn Sie die leichteren Fälle einfach in wenigen Minuten auch per Videosprechstunde durchführen können.

Für Ihre Patienten sind Sie besser erreichbar – ohne Anreise und ohne Zeit im Wartezimmer. Besonders eingeschränkt mobile oder gestresste Patienten werden Ihnen dafür danken.

Durch den Einsatz von CGM ELVI sparen Ihre Patienten Wege und Wartezeit. Musste ein Patient früher vielleicht in die nächste Stadt fahren um seinen Arzt zu sehen, kann er heute einfach die Anwendung starten und schon ist er beim Arzt. Die Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen wird damit insgesamt massiv verbessert. Das betrifft besonders Patienten mit eingeschränkter Mobilität.